Bernd Schlierf, M.A. Mediator (BM)
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Ich darf Dinge sagen, die andere nicht sagen dürfen

"Der Prophet gilt nichts in den eigenen vier Wänden"

Veränderungsprozesse gehen oftmals mit dem Versuch einher, diese zunächst mit den Ressourcen der Systemmitglieder zu begleiten und zu unterstützen. Dies kann auch durchaus ein erfolgversprechender Weg sein, wenn die angestrebten Veränderungen nicht zu sehr an den Grundfesten der tradierten Stukturen der Organisation rütteln.

Geht es jedoch um tiefergreifende Veränderungswünsche oder -notwendigkeiten, so wird Mitgliedern des Systems erfahrungsgemäß das Recht auf den Bruch sprachlicher Tabus und damit des Aufbrechens der Strukturen aberkannt. Es kommt oftmals zu Rollen-konfusionen bei den ausgewählten „Motoren“ der Veränderung, weil diese Personen natürlich eine „Normalfunktion“ im System besitzen und somit im Normalfall ein inhaltliches Interesse entweder an der Bewahrung oder am Wandel des Systems haben. Schlicht formuliert: Es fehlt die notwenige Neutralität.

"Das System spricht seine eigene Sprache und es neigt dazu, sprachliche Tabuzonen zu eröffnen"

Versuche der Verstörung: Beratung ist in erster Linie der Versuch, die Kommunikations- und damit die Handlungsmöglichkeiten der zu Beratenden zu erweitern. Im günstigsten Fall führt eine solche Erweiterung zu einer Haltungsveränderung der Betroffenen, die in den meisten Fällen der Ausgangspunkt von Entwicklungsprozessen darstellt.

Ein angemessenes Instrument der Verstörung ist in diesem Kontext die Strukturbeobachtung. In der Strukturbeobachtung spiegelt der Berater den zu Beratenden seine Sicht der Dinge. Er bietet somit eine Möglichkeit der Fremdperspektive, die die Mitglieder der Organisation nicht leisten können und damit eine Chance auf eine veränderte Sicht.


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